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Mit Big-Data-Management Licht in den Daten-Dschungel bringen

  Instandhaltung 4.0

Wo von der Digitalisierung die Rede ist, da kommt man um das Thema Big Data nicht herum. Fest steht: Daten gibt es wie Sand am Meer. Aus unternehmerischer Sicht stellt sich lediglich die Frage, ob und wie man sich das Potenzial der Unmengen von Terabytes und Petabytes wirtschaftlich zunutze machen kann. Das Zauberwort lautet Big-Data-Management.

Was ist Big-Data-Management?

Der Megatrend des 21. Jahrhunderts ist zweifellos die Digitalisierung. Sie hat nicht nur unser privates Umfeld in Form von Smartphones und Co. maßgeblich geprägt. Auch für Unternehmen, Regierungsbehörden und andere Organisationen gewinnen die technischen Möglichkeiten, die im Zuge der Digitalisierung entstanden sind, immer mehr an Bedeutung. Das wachsende Interesse gründet vor allem auf der Tatsache, dass in dem undurchsichtigen digitalen Daten-Dschungel ein wahrer Schatz vergraben liegt, der gehoben werden will – wertvolle Informationen im Dickicht von Big Data.

Der Wert des brachliegenden Datenschatzes besteht darin, dass sich Erkenntnisse aus ihm ableiten lassen, die für Unternehmen von großem Nutzen sind – beispielsweise, wenn es um die vorausschauende Wartung geht, auch Predictive Maintenance genannt. Mit den passenden Anwendungen bzw. digitalen Tools können Maschinenstillstände und damit verbundene Maschinenstillstandkostenvermieden werden, bevor sie entstehen.

So weit, so gut. Allerdings gilt es, eine Herausforderung zu meistern: Um den Datenschatz zu heben und für sich nutzbar zu machen, müssen Unternehmen eine unvorstellbar große Menge unstrukturierter und halbstrukturierter Daten händeln, die aus verschiedenen Quellen stammen, von unterschiedlich hoher Qualität sind und zudem noch in diversen Dateiformaten vorliegen.

Die Aufgabe ist also klar: Gefordert sind die Organisation, Verwaltung und Führung strukturierter sowie unstrukturierter Daten, um das große Potenzial, das in ihnen schlummert, in verwendbarer Form aufzubereiten. Zu diesem Zweck wird das sogenannte Big-Data-Management genutzt. Es sichert nicht nur die dafür notwendige Datenqualität, sondern gewährleistet darüber hinaus die Zugänglichkeit der aufbereiteten Daten zu Business-Intelligence- und Big-Data-Analytics-Anwendungen. Beides ist erforderlich, um den größtmöglichen Nutzen aus den dadurch gewonnenen Informationen ziehen zu können. Die Aufbereitung und Kanalisierung der Datenvolumen sind also die Grundlage dafür, dass Unternehmen wirtschaftliche Entscheidungen auf Daten- und Faktenbasis treffen können, ohne von Faktoren wie etwa der Intuition beeinflusst zu werden. Daher lässt sich sagen, dass Big-Data-Management letztendlich der gesamten datenbasierten Prozessoptimierung in Unternehmen dient.   

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