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Was bedeutet Automatisierungspyramide?

Automatisierungspyramide

Bedeutung

Die Automatisierungspyramide klassifiziert in ihrer Ebenen-Struktur die unterschiedlichen IT-Systeme in der industriellen Fertigung. Auf jeder Ebene befindet sich eine eigene Aufgabe, um die Produktion zu steuern und zu überwachen. Die Pyramidendarstellung betont die Hierarchie der Ebenen und visualisiert die zunehmende Verteilung der eingesetzten Systeme von oben nach unten.

Ebene 5

Die Spitze der Pyramide bildet die Unternehmensebene mit dem Enterprise Resource Planning (ERP) – System. Dieses übernimmt die Aufgabe der Hauptsteuerung jedes Unternehmens. Hier werden unternehmensübergreifend im Einkauf alle Bestellungen und Lieferanten, im Vertrieb alle Kunden und Aufträge sowie in der Produktion alle Fertigungs-Aufträge erfasst.

Ebene 4

Die Betriebsebene umfasst die Produktionsplanung und -steuerung. Auf dieser Ebene findet die Produktionsfeinplanung für das Qualitätsmanagement, die Datenerfassung, Material-Verwaltung und die KPI-Erfassung statt. Fertigungspläne und Stücklisten werden in Arbeitspläne umformuliert, der Material- und Maschineneinsatz sowie der Personaleinsatz geplant.

Ebene 3

Die Prozessebene dient dem Beobachten und Bedienen der Prozesessleitsysteme, wie z.B. SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition). Dabei werden die Prozesse der Fertigung erfasst und überwacht.

Ebene 2

Auf dieser Steuerungsebene erfolgt die Organisation des Produktionsprozesses SPS und die Anlagen gesteuert.

Ebene 1

Die Feldebene stellt die Schnittstelle zwischen Produktionsprozess und Steuerungsebene dar. Hier werden mechanische oder chemische Vorgänge erfasst.

Ebene 0

Mit Hilfe von Sensoren werden auf dieser Ebene Produktionsdaten gesammelt und durch Aktoren Befehle aufgeführt.

 

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